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7 Monate

Jonas ist jetzt schon 215 Tage oder auch 7 Monate alt.

Im letzten Monat ist viel passiert.
* Jonas hat 2 Zähne, der dritte schimmert schon durchs Zahnfleisch.
* Er möchte fast nur noch sitzen, kippt dabei aber noch ab und zu zur Seite um.
* Er sitzt zum Frühstück im Hochstuhl und isst Brötchen und Kekse, hat aber auch schon Melone, Apfel und Banane probiert.
* Mittlerweile brabbelt Jonas den ganzen Tag und man kann schon Wörter wie „Papa“ oder „Mama“ heraushören. Der Brei ist immer mal wieder „bäh“.
* Außerdem kann Jonas jetzt „winke winke“ (winken) und „nein nein“ (den Kopf schütteln).

Mein erstes Weihnachten

21.12.: Papa hat den Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt. Später dann Besuch von Anja und Ronny.

23.12.: Besuch von Anja. Ich habe mich so auf den Weihnachtsmann gefreut, dass ich nicht einschlafen konnte.

24.12.: Besuch von Oma und Opa. Nach dem Mittagessen sind Opa, Mama und ich spazieren gegangen, leider bin ich dabei eingeschlafen und habe so auch noch den Weihnachtsmann verpasst. Die Geschenke, die er da gelassen hat, durfte ich nach dem Kaffeetrinken aufmachen. Darunter waren ein Teppich mit den *Lieben Sieben*, 1 Kipper, 1 Beißring, Bettwäsche, 2 Bücher und 2 T-Shirts. Abends wollte ich dann nicht schlafen, um ihn nicht wieder zu verpassen.

25.12.: Omas Geburtstag. In Hermsdorf war der Weihnachtsmann auch und so gab es wieder Geschenke für mich. Meine Tante hat mir den Weihnachtsbaum mal genauer gezeigt. Die Nadeln haben zwar ganz schön gepiekst, ich habe aber trotzdem mal probiert, was passiert, wenn ich daran ziehe – der Baum kippt um. Außer einer kaputten Kugel und Wasser auf dem Parkett ist aber nichts passiert. Entschuldigung, Oma und Opa, ich mache das nie wieder.

26.12. Besuch in Hettstedt. Auch hier gab es viele Geschenke (Kuscheltiere, CD-Player, Sachen, Geld).

Einen guten Rutsch und ein schönes Jahr 2010
wünschen Jonas, Mama & Papa

Heute kommt der Weihnachtsmann …

Na und? Ich bin schon ein halbes Jahr da.

Da ich zur Zeit lieber unter meiner Babywippe hänge, als darin zu sitzen, hatte Papa die Idee, mich mal in meinen Hochstuhl zu setzen. Das ist super, weil man von dort oben prima *Mama-oder-Papa-Heb-auf* spielen kann. Sie heben einfach alles auf, was ich so runter schmeisse. Papa hat mir sogar Geld geboten, wenn ich mein Spielzeug in Mamas Richtung werfe. PAAAAPAAAAA? Wo ist mein Geld?

Ich liebe es zu telefonieren, da kann man ganz toll Tasten drücken und auch mal laut in den Hörer quiecken.
Seit ein paar Tagen mache ich *winke winke*.

Weil das alles ganz schön anstrengend ist, habe ich beschlossen, nicht mehr auf meinen Mittagsschlaf zu verzichten. Wenn Mama mich nach dem Essen in mein Bett legt, schlafe ich (fast) ohne meckern ein. Gestern habe ich sogar eine ganze Stunde geschlafen.

Gestern war Familie Böttcher aus Berlin da. Dort war der Weihnachtsmann schon eher und hat bei ihnen Geschenke für mich abgegeben. Einen Baby-Hopser, ein paar Spielwürfel und 2 T-Shirts.

Vielen Dank lieber Weihnachtsmann, aber bitte auch noch zu uns kommen. Ich bin schon so gespannt, wie du aussieht und was du alles mitbringt.

Liebe Grüße
Euer Jonas

Mein erster Urlaub – Kühlungsborn (Teil 2)

So hier nun endlich der zweite Teil vom Urlaubsbericht:

Mittwoch stand ein Ausflug nach Rostock auf dem Programm. Hier kam wieder meine aktuelle Abneigung gegen das Autofahren zum Vorschein. So haben wir ein paar Meter vor Rostock in Sieverhagen im Ostseepark einen Stop eingelegt. Beim Bummel durch die Geschäfte haben wir ein bisschen Geld ausgegeben. Für Mama gab es ein paar neue Schuhe, Papa bekam zwei neue Blu-Rays und ich habe einen Emmi-Esel-Greif-Figur bekommen. Der quiescht schön!

Nachdem ich mich etwas erholt habe, haben wir auch die letzten 10km noch geschafft. Wir sind dann durch die Stadt gebummelt. Rostock hat sich auch ganz schön heraus gemacht. Nach ein paar Stunden im Pendel zwischen den Geschäften bei Regen sind wie wieder zurück nach Kühlungsborn.

Donnerstag dann der Wetter-Worst-Case. SCHNEE!!!! Kurz vor dem Mittag ging es los mit ein wenig Gekrümel. Am späten Mittag sind wir dann mal nach Bad Doberan gefahren und von da an schneite es unaufhörlich. 1cm, 2 cm und kein Ende in Sicht. Bei dem Wetter machte der Spaziergang auch keinen wirklichen Spaß. So sind wir nicht lange geblieben. Immerhin haben wir die Molli gesehen, die mitten durch die Stadt fährt. Am Nachmittag zurück im Hotel waren wir dann auch schon bei ca. 5 cm Schnee. Papa konnte es sich nicht nehmen lassen, einen ersten kleinen Schneemann zu bauen. Am späten Abend wurde es dann endlich wieder etwas wärmer und man konnte schon ahnen, dass der Schnee wieder verschwindet. Gott sei Dank.

Achso… während unseres Urlaubs war in Kühlungsborn die Weltmeisterschaft im Brandungsangeln. Die armen Männer mussten dem Wetter stand halten, aber sie haben tapfer ihre Fische an Land gezogen. 17 Mannschaften aus 9 Ländern haben um den Titel gekämpft. Ratet mal wer gewonnen hat?! Ja – das Team aus Sachsen-Anhalt! Glückwunsch!

Die nächsten beiden Tage waren dann etwas ruhiger. Bei deutlich weniger Regen sind wir oft spazieren gewesen. Nach Osten bis zum Hafen und in die andere Richtung bis nach Kühlungsborn West. Wir haben viele nette Leute getroffen und ich war immer wieder Gesprächsthema Nummer 1. Die Leute waren meist überrascht, weil ich ja gerade mal gute vier Monate bin. Geschätzt wurde ich meist auf ca. sieben Monate.

Nunja, wir haben viel frische Luft getankt und meiner Eltern haben nach vielen Jahren Urlaub im Ausland auch mal wieder etwas mehr von Deutschland gesehen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub.

Herzliche Grüße
Euer Jonas

Mein erster Urlaub – Kühlungsborn (Teil 1)

Ich bin zurück aus dem Herbst- bzw. Winterurlaub – meinem ersten Urlaub, mit meiner ersten langen Autofahrt und meinem ersten Schnee.

Ja – so viele Premieren auf einmal. Doch fangen wir von vorn an:

Gestartet sind wir am 01.11.2009 nach dem Mittagessen. Ziel war Kühlungsborn an der Ostsee. Gute 350 km und ca. 3,5 Stunden Autofahrt lagen vor uns. Die ersten Kilometer verliefen ohne Probleme.  Nach ein paar Metern auf der Autobahn bin ich dann auch erstmal eingeschlafen. Das habe ich ca. 1 Stunde durchgehalten. Danach habe ich meinem Unmut nach und nach immer mehr freien Lauf gelassen. Ich mag es einfach nicht, in so einer engen Autoschale angeschnallt zu liegen – kaum Bewegung möglich – und sehen kann ich leider auch nicht viel. Papa hat dann noch zweimal gestoppt, weil ich Schrei-technisch wirklich alles gegeben habe, was ich kann. Danach haben sie Fahrerwechsel gemacht. Papa hat dann so viel Quatsch mit mir veranstaltet, dass ich ausreichend abgelenkt war. 50km vor dem Ziel bin ich dann nochmal eingeschlafen.

Gegen 4 Uhr haben wir dann im Hotel eingecheckt. Das Appartement im Hotel „Vier Jahreszeiten“ war ganz nett. Für mein Reisebett war genügend Platz – eine Küche mit Mikrowelle fürs Breichen gabs auch. Hier konnte ich es also locker eine Woche aushalten. Meine Eltern haben mich dann auch gleich nochmal eingepackt und wir sind die paar Meter vom Hotel zum Strand gelaufen. So richtig viel konnte ich mit der guten Luft und dem schönen Ausblick noch nicht anfangen. Aber das ist egal – meine Eltern brauchten das viel mehr als ich.

Ein Blick auf das Wetter lies schon an diesem Tage nichts gutes vermuten: Die ganze Woche Regen! Aber das sollte nicht reichen und es kam noch schlimmer. Dazu aber später mehr.

Am kommenden Tag waren wir öfter in Kühlungsborn (Ost) unterwegs und haben den Ort erkundet. Ständige Begleiter waren natürlich Schirm und Regenpellerine. Mein Papa war schon mal vor langer, langer Zeit in Kühlunsgborn – viel ist aus dieser Zeit aber nicht mehr geblieben. Der Ort hat sich extrem verändert. Die Ortschaft wird bestimmt von unzähligen, z.T. pompösen Hotels, vielen kleinen Läden zum Shoppen sowie jede Menge Restaurants. Eine schicke Strandpromenade und ein kleiner Hafen laden zum Spaziergang ein. Alles in allem ist es ein nettes Fleckchen zum Urlaub machen. Für Wellness-Liebhaber wird jede Menge geboten, allerdings gegen stolze Preise.

An dieser Stelle machen wir erstmal eine kleine Unterbrechung. Mehr Bilder und Infos dann im zweiten Teil des Urlaubsberichtes…