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Review: Led Lenser M7 – Taschenlampe in Perfektion

[Trigami-Review] Led LenserTaschenlampe ist nicht gleich Taschenlampe – dies durften wir beim Produkttest der Led Lenser M7 feststellen. Um es in kurzen Worten vorweg zu nehmen: Innovation trifft Design, Qualität trifft Effektivität. Warum genau uns diese LED-Taschenlampe so überzeugt hat, könnt ihr im folgenden Test nachlesen.

Der Lieferumfang:

* die LED Lenser M7 (Länge 137mm, Gewicht 193g, Lichtstrom: 220lm)
* 4x AAA Batterien zum sofortigen Einsatz
* Intelligent Clip und Handschlaufe
* Bedienungsanleitung
* eine Geschenkverpackung
* Kurzanleitung

Die Technik:
Die Led Lenser M7
Bei der LED Lenser handelt es sich – wie der Name schon verrät – um eine LED-basierte Taschenlampe. Die Leuchtdauer beträgt bis zu 11 Stunden und die Leuchtweite bis zu 255m. Das ist an sich nichts Neues, doch hier gibt es auch gravierende Unterschiede in der Technologie. Bei der Lenser M7 wird nur eine(!) High End Power LED eingesetzt, die von einem Microcontroller gesteuert wird. Diese Kombination ermöglicht die SLT (Smart Light Technology).

Bei der SLT gibt es zunächst 2 Energiemodi: Der „Constant Current“ ermöglicht eine stabile und extrem hohe Lichtausbeute über die Lebenszeit der Batterien. Für eine verlängerte Nutzungsdauer gibt es den „Energy Saving“-Modus.

Des weiteren verfügt die M7 über 8 verschiedene Lichtfunktionen:

Morsen – der Taster auf der Rückseite ermöglicht ein individuelles Morsesignal
Boost – durch einfachen Druck des Tasters wird die Lichtintensität kurzzeitig noch stärker
Power – bietet dauerhaft hohe Leistung
Low Power – reduzierte Helligkeit zum vermeiden von Blendung (z.B. beim Lesen)
Dimmen – Stufenlose Regulierung der Helligkeit von 15-100%
Blinken – periodische Lichtimpulse werden gesendet
S.O.S. – es wird automatisch „SOS“ gemorst
Stroboskop – helle Lichtblitze sind zur Verteidigung einsetzbar

Diese Funktionen sind in 3 verschiedenen Programmen verfügbar, zwischen denen man einfach hin- und herschalten kann. Hierfür genügt es, im ausgeschalteten Zustand, den Taster innerhalb von 5 Sekunden vier mal zu betätigen und danach die Taschenlampe kurz einzuschalten. Es erfolgt ein kurzes Quittierungsblinken und der Modus ist gewechselt.

Programm 1 – der  „Easy Mode“ ist die einfachste Form der Nutzung und macht die M7 mehr oder weniger zu einer konventionellen Taschenlampe mit zusätzlicher Dimmfunktion.

Programm 2 – der „Professional Mode“ ist der umfangreichste Modus, in dem nahezu alle Funktionen zur Verfügung stehen. Dies ist unter anderem. nützlich für Outdoor-Sportler, die z.B. den SOS-Modus in Notfällen benötigen.

Programm 3 – der „Defense Mode“ ermöglicht direkten Zugriff auf die Stroboskopfunktionen. Dieser eignet sich z.B . sehr gut für Wachdienste.

Die Led Lenser M7Eine weiteres wichtiges Feature  ist das „Low Battery Message System“ das ca. 5 Minuten vor dem Exitus der Batterien durch ein Blinken warnt. Funktional gibt es noch einige zusätzliche interessante Aspekte. Neben dem modularen Aufbau, verfügt diese LED-Taschenlampe über vergoldete Kontakte und das Advanced Focus System mit einen Speed Focus mit Fast Lock. Um nicht den Rahmen dieses Beitrags  zu sprengen, empfehlen wir an dieser Stelle die Produktseite des Herstellers für weitere technische Informationen.

Unser Test:

Die KontrahentenDas die Taschenlampe ein gutes Gerät ist, stand schon beim ersten Einschalten fest. Doch besser als ein subjektiver erster Eindruck ist ein Test auf Vergleichsbasis. Daher haben wir unsere gute MAG LITE gegen die M7 antreten lassen. Es scheint ein Kampf David gegen Goliath zu sein.  Und auch der Ausgang des Vergleichs ist dem der Geschichte ähnlich.

Der Lichtstrahl

Der UnterschiedDie M7 hat einen sehr hellen Lichtkegel mit einem neutralen bis kalten Farbton. Der Fokus lässt sich innerhalb von Bruchteilen von Sekunden verändern: Die Arretierung wird durch Drehung gelöst und der Kopf vor und zurück bewegt. Es gibt nur einen minimalen „toten Punkt“ in der Mitte. Die Mag Lite im Gegensatz dazu hat ein sehr warmes, gelbes Licht, das Farben schnell stark verfälscht. Der Lichtkegel lässt sich über Drehung am Strahler einstellen. Auch dies geht sehr schnell.  In der Helligkeit und in der Lichtanmutung ist de M7 klar überlegen. Daher geht in dieser Rubrik der Punkt klar an die M7.

Die Kontrahenten

Transport und Handling

Der M7 liegt eine Schlaufe und eine „Gürtelclip“ bei. Dank der kleinen AAA Batterien (auch Akkus sind hier möglich) ist sie sehr kompakt und handlich. Die Mag Lite hingegen ist sehr voluminös und schwer. Dies ist für Normalverbraucher schwer als Vorteil wertbar, im besten Fall kann man sie noch als guten Briefbeschwerer einsetzen.  Daher liegt auch hier die M7 deutlich vorn.

Funktionen

Die LED Lenser M7 bietet wie bereits eingangs beschrieben eine ganze Reihe von Funktionen. Nicht jeder braucht alle Funktionen, aber insbesondere das Dimmen, der Boost sind tolle Features. Für Abenteurer ist der SOS-Modus sogar fast unverzichtbar. Die Maglite kann hier auch nicht mithalten: „An/Aus“ ist eigentlich alles was sie bietet.

Fazit:

Die M7 setzt sich klar gegen Ihren großen Konkurrenten durch und ist die neue Nummer 1 in unserem Haushalt. In Punkto Licht und Funktionen setzt sie neue Maßstäbe.  Auf der Gegenseite ist der hohe Preis zunächst sicher etwas abschreckend, aber nach ausführlicher Begutachtung ist dieser durchaus gerechtfertigt und kein Gegenargument. Ein letztes Lob geht an die tolle Optik und die wertige Verarbeitung. Nicht umsonst ist die LED-Highendgerät Träger des Red-Dot-Designawards. Jetzt zum Produkt

Weiterführende Links:

Produktseite der M7R, Produktseite der MT7, Led Lenser Gallery, Led Lenser Forum, Facebook, Twitter

Lass die Sonne in Dein Herz – Winterblues Ade

[Trigami-Review]

Der Sommer ist vorbei – Sonnenschein, grüne Wiesen und angenehme Temperaturen sind verschwunden. Schnell kam auch in diesem Jahr die Jahreszeitenwende. Selbst der goldene Herbst ist viel zu kurz gekommen. Im Urlaub haben wir sogar schon den ersten Wintereinbruch erlebt.

Die Tage werden kürzer und die Zeitumstellung hat den Tagesrhythmus wieder für eine Weile durcheinander gebracht. Ingesamt erleben wir viele nasse, trübe und dunkle Tage. Dies ist die Zeit für den Winterblues. Damit ist natürlich keine Musikrichtung gemeint, sondern eine Art Depression, die auftritt, wenn sich unsere Umwelt wie eingangs beschrieben ändert. Der Winterblues ist aber keine Erfindung der Neuzeit, denn bereits im 6. Jahrhundert war der Winterblues in Skandinavien bekannt.

Mit den negativen äußeren Einflüssen, die viele nur unbewusst wahrnehmen, gehen eine ganze Reihe von Symptomen einher: ständige Müdigkeit, Schwierigkeiten beim morgendlichen Aufwachen, mangelnde Konzentration, weniger Kreativität oder auch ein gesteigertes Verlangen nach „Glücklichmachern“ wie Schokolade.

Was kann man gegen den Winterblues tun? Hier ein paar Tipps:

  • Sport treiben und frische Luft tanken
    Mit Sport kann man der Müdigkeit des Körpers aktiv entgegentreten. Egal ob Krafttraining, Aerobic oder Squash – jegliche Betätigung des Körpers schafft Schwung. Auch Spaziergänge (vorzugsweise an den hellen Tagesabschnitten) beleben den Körper.
  • Ernährung mit Kohlenhydraten
    Kohlenhydrate können den Serotonin-Spiegel im Gehirn anheben. Hierfür eigenen sich Nudeln, Reis, Obst und z.B. auch Fruchtsäfte.
  • sich selbst etwas gönnen
    Eine gemütliche Tasse Tee, ein gutes Buch, Kerzenschein, Kontakte zu Menschen – die einem gut tun, sind Dinge, für die man sich mehr Zeit nehmen sollte.
  • natürliches Sonnenlicht tanken
    Sonne ist eine Wohltat für Geist und Seele. Warum dem Herbst/Winter nicht schon mal eine Auszeit geben? Ab in den Flieger in einen kurzen Urlaub unter der Sonne! Wie wäre es mit ein paar Tagen auf einer Kanareninsel?

Egal ob Teneriffa, Lanzarote oder eine der anderen Inseln – auf den Kanaren erwartet den Besucher auch zu dieser Jahreszeit jede Menge Erholung. Selbst im November sind 6 Stunden Sonne und Temperaturen von ca. 25 Grad der Durchschnitt.

Also vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für eine kleine Auszeit – der Winterblues hat so keine Chance. Weitere Infos zu den Kanarischen Inseln findet Ihr hier.