Archiv für den Monat: November 2011

29 Monate

* Jonas möchte zur Zeit grundsätzlich das Gegenteil von dem, was Mama und Papa wollen. (nicht einkaufen, nicht nach Hause, …)
* Zur Kinderkrippe möchte er morgens nie, nachmittags möchte er nicht abgeholt werden.
* Er ist abwechselnd stolz auf seinen kleinen Bruder Noah, dann wieder genervt und eifersüchtig.
* Jonas zieht sich (wenn er Lust hat) alleine aus
* Jonas Lieblingsgründe sind zur Zeit weil, ja und weil, nein

Mein kleiner Buder

Heute wurde ich von Papa mit dem Satz: „Möchtest du zu Tante Linde?“ geweckt. Da mir das deutlich besser gefällt, als in die Krippe zu gehen, bin ich schnell aufgestanden, bevor er es sich doch anders überlegt. Mit Fruchtzwergen und Spielzeug bin ich dann schnell zu unseren Nachbarn. Papa hat dann noch irgendwas von Oma kommt und Baby abholen erzählt.

Nach dem Frühstück war dann auch schon Oma da und wir haben eine Weile in meinem Zimmer gespielt. Oma hat ein paar Sachen eingepackt und dann ging es nach Hermsdorf. Dann hat Papa angerufen. Er meinte, mein kleiner Bruder wäre jetzt da und wir könnten ihn nachmittags besuchen. Nach einer riesigen Portion Nudeln und einem ausgiebigen Mittagsschlaf ging es zum Krankenhaus.

Dort waren meine Mama, mein Papa und ein kleines Baby. Das Baby war mein kleiner Buder Noah (3880g leicht und 54cm klein). Viel interessanter als das schlafende kleine Bündel war allerdings der Rettungshubschrauber, den man, direkt von Mamas Fenster aus, beobachten konnte.

Am späten Nachmittag bin ich dann mit Papa nach Hause gefahren. Nach einer unruhigen Nacht ohne Mama ging es nachmittags wieder zu Mama und Noah. Dort wollte eine Tante Fotos von Noah und mir machen, aber ich habe mich kräftig dagegen gewehrt.

Am Samstag hat mich Papa nach einem Besuch im Krankenhaus zu Oma und Opa gefahren, um bei ihnen zu schlafen. Bei einem Spaziergang durch das Dorf haben wir am Elbe-Park 12 Feuerwehren gesehen. Da gab es so viel zu sehen, dass ich gar nicht mehr weiter wollte. Leider wurde es dann zu dunkel und zu kalt und es ging zurück.

Am nächsten Vormittag sind wir nach Hause gefahren, wo auch gerade Mama, Papa und Baby Noah ankamen.