Archiv für den Monat: Juli 2010

Review: Led Lenser M7 – Taschenlampe in Perfektion

[Trigami-Review] Led LenserTaschenlampe ist nicht gleich Taschenlampe – dies durften wir beim Produkttest der Led Lenser M7 feststellen. Um es in kurzen Worten vorweg zu nehmen: Innovation trifft Design, Qualität trifft Effektivität. Warum genau uns diese LED-Taschenlampe so überzeugt hat, könnt ihr im folgenden Test nachlesen.

Der Lieferumfang:

* die LED Lenser M7 (Länge 137mm, Gewicht 193g, Lichtstrom: 220lm)
* 4x AAA Batterien zum sofortigen Einsatz
* Intelligent Clip und Handschlaufe
* Bedienungsanleitung
* eine Geschenkverpackung
* Kurzanleitung

Die Technik:
Die Led Lenser M7
Bei der LED Lenser handelt es sich – wie der Name schon verrät – um eine LED-basierte Taschenlampe. Die Leuchtdauer beträgt bis zu 11 Stunden und die Leuchtweite bis zu 255m. Das ist an sich nichts Neues, doch hier gibt es auch gravierende Unterschiede in der Technologie. Bei der Lenser M7 wird nur eine(!) High End Power LED eingesetzt, die von einem Microcontroller gesteuert wird. Diese Kombination ermöglicht die SLT (Smart Light Technology).

Bei der SLT gibt es zunächst 2 Energiemodi: Der „Constant Current“ ermöglicht eine stabile und extrem hohe Lichtausbeute über die Lebenszeit der Batterien. Für eine verlängerte Nutzungsdauer gibt es den „Energy Saving“-Modus.

Des weiteren verfügt die M7 über 8 verschiedene Lichtfunktionen:

Morsen – der Taster auf der Rückseite ermöglicht ein individuelles Morsesignal
Boost – durch einfachen Druck des Tasters wird die Lichtintensität kurzzeitig noch stärker
Power – bietet dauerhaft hohe Leistung
Low Power – reduzierte Helligkeit zum vermeiden von Blendung (z.B. beim Lesen)
Dimmen – Stufenlose Regulierung der Helligkeit von 15-100%
Blinken – periodische Lichtimpulse werden gesendet
S.O.S. – es wird automatisch „SOS“ gemorst
Stroboskop – helle Lichtblitze sind zur Verteidigung einsetzbar

Diese Funktionen sind in 3 verschiedenen Programmen verfügbar, zwischen denen man einfach hin- und herschalten kann. Hierfür genügt es, im ausgeschalteten Zustand, den Taster innerhalb von 5 Sekunden vier mal zu betätigen und danach die Taschenlampe kurz einzuschalten. Es erfolgt ein kurzes Quittierungsblinken und der Modus ist gewechselt.

Programm 1 – der  „Easy Mode“ ist die einfachste Form der Nutzung und macht die M7 mehr oder weniger zu einer konventionellen Taschenlampe mit zusätzlicher Dimmfunktion.

Programm 2 – der „Professional Mode“ ist der umfangreichste Modus, in dem nahezu alle Funktionen zur Verfügung stehen. Dies ist unter anderem. nützlich für Outdoor-Sportler, die z.B. den SOS-Modus in Notfällen benötigen.

Programm 3 – der „Defense Mode“ ermöglicht direkten Zugriff auf die Stroboskopfunktionen. Dieser eignet sich z.B . sehr gut für Wachdienste.

Die Led Lenser M7Eine weiteres wichtiges Feature  ist das „Low Battery Message System“ das ca. 5 Minuten vor dem Exitus der Batterien durch ein Blinken warnt. Funktional gibt es noch einige zusätzliche interessante Aspekte. Neben dem modularen Aufbau, verfügt diese LED-Taschenlampe über vergoldete Kontakte und das Advanced Focus System mit einen Speed Focus mit Fast Lock. Um nicht den Rahmen dieses Beitrags  zu sprengen, empfehlen wir an dieser Stelle die Produktseite des Herstellers für weitere technische Informationen.

Unser Test:

Die KontrahentenDas die Taschenlampe ein gutes Gerät ist, stand schon beim ersten Einschalten fest. Doch besser als ein subjektiver erster Eindruck ist ein Test auf Vergleichsbasis. Daher haben wir unsere gute MAG LITE gegen die M7 antreten lassen. Es scheint ein Kampf David gegen Goliath zu sein.  Und auch der Ausgang des Vergleichs ist dem der Geschichte ähnlich.

Der Lichtstrahl

Der UnterschiedDie M7 hat einen sehr hellen Lichtkegel mit einem neutralen bis kalten Farbton. Der Fokus lässt sich innerhalb von Bruchteilen von Sekunden verändern: Die Arretierung wird durch Drehung gelöst und der Kopf vor und zurück bewegt. Es gibt nur einen minimalen „toten Punkt“ in der Mitte. Die Mag Lite im Gegensatz dazu hat ein sehr warmes, gelbes Licht, das Farben schnell stark verfälscht. Der Lichtkegel lässt sich über Drehung am Strahler einstellen. Auch dies geht sehr schnell.  In der Helligkeit und in der Lichtanmutung ist de M7 klar überlegen. Daher geht in dieser Rubrik der Punkt klar an die M7.

Die Kontrahenten

Transport und Handling

Der M7 liegt eine Schlaufe und eine „Gürtelclip“ bei. Dank der kleinen AAA Batterien (auch Akkus sind hier möglich) ist sie sehr kompakt und handlich. Die Mag Lite hingegen ist sehr voluminös und schwer. Dies ist für Normalverbraucher schwer als Vorteil wertbar, im besten Fall kann man sie noch als guten Briefbeschwerer einsetzen.  Daher liegt auch hier die M7 deutlich vorn.

Funktionen

Die LED Lenser M7 bietet wie bereits eingangs beschrieben eine ganze Reihe von Funktionen. Nicht jeder braucht alle Funktionen, aber insbesondere das Dimmen, der Boost sind tolle Features. Für Abenteurer ist der SOS-Modus sogar fast unverzichtbar. Die Maglite kann hier auch nicht mithalten: „An/Aus“ ist eigentlich alles was sie bietet.

Fazit:

Die M7 setzt sich klar gegen Ihren großen Konkurrenten durch und ist die neue Nummer 1 in unserem Haushalt. In Punkto Licht und Funktionen setzt sie neue Maßstäbe.  Auf der Gegenseite ist der hohe Preis zunächst sicher etwas abschreckend, aber nach ausführlicher Begutachtung ist dieser durchaus gerechtfertigt und kein Gegenargument. Ein letztes Lob geht an die tolle Optik und die wertige Verarbeitung. Nicht umsonst ist die LED-Highendgerät Träger des Red-Dot-Designawards. Jetzt zum Produkt

Weiterführende Links:

Produktseite der M7R, Produktseite der MT7, Led Lenser Gallery, Led Lenser Forum, Facebook, Twitter

Lara, Bayreuth und wieder einen Monat älter

Nach über einem Jahr war es nun doch an der Zeit Lara persönlich kennenzulernen. Da sie mit ihren Eltern leider viel zu weit weg wohnt, haben wir beschlossen uns in der Mitte zwischen Magdeburg und München zu treffen. Unsere Wahl fiel auf ein Hotel in der Nähe von Bayreuth.

Freitag nach dem Frühstück ging es dann los nach Neusorg. Dort hatte Papa 2 Zimmer im Hotel Sonnental gebucht. Nachdem wir uns Neusorg angeschaut haben, waren die anderen 3 endlich da. Dann hatten wir endlich ausgiebig Zeit miteinander zu spielen. Abend 20:15 bin ich dann müde ins Bett gefallen und habe mich erst nach 9 Stunden wieder gerührt, weil ich Hunger hatte.

Trotz Regen waren wir Samstagvormittag spazieren. Da mein Vormittagsschlaf ausgefallen ist, habe ich mittags so lange wie noch nie geschlafen. Nach 150 Minuten hat mich Papa geweckt. Wieder richtig fit und voller Energie ging es nach Weiden in der Oberpfalz. Dort haben wir ausgiebig in der Thermenwelt gebadet.

Sonntag ging es dann wieder zurück nach Hause. Da Hettstedt fast auf dem Weg lag, haben wir Oma und Opa besucht. Oma hat entdeckt, dass sich ein neuer Zahn durchs Zahnfleisch geschummelt hat. Ich habe jetzt meinen ersten Backenzahn (Nummer 64, nähere Infos zu Zähnen).

Außerdem bin ich seit Samstag wieder einen Monat älter. Ich kann jetzt endlich auf die Couch und in Mamas und Papas Bett klettern und habe gelernt, wie einfach es ist rückwärts wieder herunter zu klettern. Wenn mir etwas schmeckt oder gefällt nicke ich. Um meine Knie zu schon, fahre ich zwischendurch auch mal allein mit meinem Bobby Car. Mit meinem eigenen Handy-Dummy, den mir ein netter Kollege von Mama geschenkt hat, mache ich „Hallo Hallo“.

Ultraschall

Dienstag waren Papa und ich wieder beim Kontrollultraschall. Seit meiner Geburt wurden regelmäßig meine Nieren (Nierenbeckenerweiterung) und mein Kopf (Blutgerinnsel von der Geburt) untersucht. Beides sollte laut Arzt mit ca. 2 Jahren verschwunden sein. Bei mir ging es zum Glück schneller, der Arzt konnte diesmal keine Auffälligkeiten im Ultraschall feststellen, eine weitere Kontrolle ist deshalb nicht mehr nötig.

Die erste Woche unter Männern

Da Mama seit Montag wieder arbeiten geht, waren Papa und ich allein zu Haus. Wir haben ganz viel gespielt, waren mit dem Kinderwagen unterwegs und haben so oft es ging, Mama von der Arbeit abgeholt. Manchmal kam allerdings mein Mittagschlaf dazwischen.

Mittwoch waren wir beim Kinderarzt. Da ich immer noch Schnupfen habe, bin ich um die Impfung wieder herum gekommen. Diesmal hat mir der Kinderarzt Hustensaft verschrieben, damit ich beim nächsten Termin ganz gesund bin.

Freitag war es so heiss, dass Mama, Papa und ich nach dem Mittagessen zu Oma und Opa nach Hermsdorf gefahren sind, wo ich mich in meinem Pool erfrischen konnte. Da die Erwachsenen leider nicht in meinen Babypool passen, hab ich sie die ganze Zeit nass gespritzt, damit ihnen nicht zu heiss wurde.

Samstag waren wir bei der Hochzeitsfeier von Nadine und Rene. Dort gab es ganz viele nette Leute, die mich die ganze Zeit herumgetragen haben und mir lauter spannende Dinge gezeigt haben.

Sonntag war es immer noch so heiss, dass wir wieder nach Hermsdorf gefahren sind. Ich habe wieder viel geplantscht und mit Oma und Opa gespielt.

5 Tage Kurzurlaub in Hamburg

Am Montag nach meiner Geburtstagsfeier und eine Woche bevor Mama wieder arbeiten muss, waren wir in Hamburg. Papa hat ein Hotel in HH Horn gebucht. Nach unserer Ankunft im Hotel, haben wir uns erstmal in der Gegend umgeschaut. Nach einer halben Stunde spazieren gehen waren wir In Wandsbek, dort gab es ein großes Einkaufszentrum.

Dienstag sind wir dann mit der U-Bahn in die City gefahren. Vom Berliner Tor sind wir bis zum Jungfernstieg gelaufen. Da dann Zeit für meinen Mittagsschlaf war, ging es erstmal zurück zum Hotel. Nachmittags waren wir dann Johan, das Baby von Katja und Thomas, in Wentorf besuchen. Da es so heiss war, durfte ich mich bei den Dreien in der Badewanne abkühlen.

Am Mittwoch haben wir unser Badezeug eingepackt und sind zur Ostsee gefahren. Wir haben uns am Timmendorfer Strand einen Standkorb gemietet und ich durfte endlich in der Ostsee baden (Bei unserem letzten Besuch im November war es ja leider viel zu kalt.)

Donnerstag waren wir wieder in Wandsbek, aber diesmal mit dem Bus. Nachmittags haben wir Anja und Nils besucht. Als ich müde war, haben mich Mama und Papa auf eine Decke im Schlafzimmer gelegt, wo ich dann schön geschlafen habe. Als ich aufgewacht bin, lag ich auf einmal wieder in meinem Reisebett im Hotelzimmer. Weil ich das alles sehr seltsam fand, bestand ich darauf, eine Milch zu bekommen.

Freitag haben wir uns HH Bergedorf angeschaut. Da wir uns für die Rückfahrt stärken wollten, waren wir bei „Schweinske“ essen. Wir haben uns einen schattigen Platz auf der Außenterrasse auf einem Schwimm-Ponton gesucht und Papa und ich haben Enten gefüttert. Danach ging es zurück nach Hause.