Archiv für den Monat: November 2009

Lass die Sonne in Dein Herz – Winterblues Ade

[Trigami-Review]

Der Sommer ist vorbei – Sonnenschein, grüne Wiesen und angenehme Temperaturen sind verschwunden. Schnell kam auch in diesem Jahr die Jahreszeitenwende. Selbst der goldene Herbst ist viel zu kurz gekommen. Im Urlaub haben wir sogar schon den ersten Wintereinbruch erlebt.

Die Tage werden kürzer und die Zeitumstellung hat den Tagesrhythmus wieder für eine Weile durcheinander gebracht. Ingesamt erleben wir viele nasse, trübe und dunkle Tage. Dies ist die Zeit für den Winterblues. Damit ist natürlich keine Musikrichtung gemeint, sondern eine Art Depression, die auftritt, wenn sich unsere Umwelt wie eingangs beschrieben ändert. Der Winterblues ist aber keine Erfindung der Neuzeit, denn bereits im 6. Jahrhundert war der Winterblues in Skandinavien bekannt.

Mit den negativen äußeren Einflüssen, die viele nur unbewusst wahrnehmen, gehen eine ganze Reihe von Symptomen einher: ständige Müdigkeit, Schwierigkeiten beim morgendlichen Aufwachen, mangelnde Konzentration, weniger Kreativität oder auch ein gesteigertes Verlangen nach „Glücklichmachern“ wie Schokolade.

Was kann man gegen den Winterblues tun? Hier ein paar Tipps:

  • Sport treiben und frische Luft tanken
    Mit Sport kann man der Müdigkeit des Körpers aktiv entgegentreten. Egal ob Krafttraining, Aerobic oder Squash – jegliche Betätigung des Körpers schafft Schwung. Auch Spaziergänge (vorzugsweise an den hellen Tagesabschnitten) beleben den Körper.
  • Ernährung mit Kohlenhydraten
    Kohlenhydrate können den Serotonin-Spiegel im Gehirn anheben. Hierfür eigenen sich Nudeln, Reis, Obst und z.B. auch Fruchtsäfte.
  • sich selbst etwas gönnen
    Eine gemütliche Tasse Tee, ein gutes Buch, Kerzenschein, Kontakte zu Menschen – die einem gut tun, sind Dinge, für die man sich mehr Zeit nehmen sollte.
  • natürliches Sonnenlicht tanken
    Sonne ist eine Wohltat für Geist und Seele. Warum dem Herbst/Winter nicht schon mal eine Auszeit geben? Ab in den Flieger in einen kurzen Urlaub unter der Sonne! Wie wäre es mit ein paar Tagen auf einer Kanareninsel?

Egal ob Teneriffa, Lanzarote oder eine der anderen Inseln – auf den Kanaren erwartet den Besucher auch zu dieser Jahreszeit jede Menge Erholung. Selbst im November sind 6 Stunden Sonne und Temperaturen von ca. 25 Grad der Durchschnitt.

Also vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für eine kleine Auszeit – der Winterblues hat so keine Chance. Weitere Infos zu den Kanarischen Inseln findet Ihr hier.

Mein erster Urlaub – Kühlungsborn (Teil 2)

So hier nun endlich der zweite Teil vom Urlaubsbericht:

Mittwoch stand ein Ausflug nach Rostock auf dem Programm. Hier kam wieder meine aktuelle Abneigung gegen das Autofahren zum Vorschein. So haben wir ein paar Meter vor Rostock in Sieverhagen im Ostseepark einen Stop eingelegt. Beim Bummel durch die Geschäfte haben wir ein bisschen Geld ausgegeben. Für Mama gab es ein paar neue Schuhe, Papa bekam zwei neue Blu-Rays und ich habe einen Emmi-Esel-Greif-Figur bekommen. Der quiescht schön!

Nachdem ich mich etwas erholt habe, haben wir auch die letzten 10km noch geschafft. Wir sind dann durch die Stadt gebummelt. Rostock hat sich auch ganz schön heraus gemacht. Nach ein paar Stunden im Pendel zwischen den Geschäften bei Regen sind wie wieder zurück nach Kühlungsborn.

Donnerstag dann der Wetter-Worst-Case. SCHNEE!!!! Kurz vor dem Mittag ging es los mit ein wenig Gekrümel. Am späten Mittag sind wir dann mal nach Bad Doberan gefahren und von da an schneite es unaufhörlich. 1cm, 2 cm und kein Ende in Sicht. Bei dem Wetter machte der Spaziergang auch keinen wirklichen Spaß. So sind wir nicht lange geblieben. Immerhin haben wir die Molli gesehen, die mitten durch die Stadt fährt. Am Nachmittag zurück im Hotel waren wir dann auch schon bei ca. 5 cm Schnee. Papa konnte es sich nicht nehmen lassen, einen ersten kleinen Schneemann zu bauen. Am späten Abend wurde es dann endlich wieder etwas wärmer und man konnte schon ahnen, dass der Schnee wieder verschwindet. Gott sei Dank.

Achso… während unseres Urlaubs war in Kühlungsborn die Weltmeisterschaft im Brandungsangeln. Die armen Männer mussten dem Wetter stand halten, aber sie haben tapfer ihre Fische an Land gezogen. 17 Mannschaften aus 9 Ländern haben um den Titel gekämpft. Ratet mal wer gewonnen hat?! Ja – das Team aus Sachsen-Anhalt! Glückwunsch!

Die nächsten beiden Tage waren dann etwas ruhiger. Bei deutlich weniger Regen sind wir oft spazieren gewesen. Nach Osten bis zum Hafen und in die andere Richtung bis nach Kühlungsborn West. Wir haben viele nette Leute getroffen und ich war immer wieder Gesprächsthema Nummer 1. Die Leute waren meist überrascht, weil ich ja gerade mal gute vier Monate bin. Geschätzt wurde ich meist auf ca. sieben Monate.

Nunja, wir haben viel frische Luft getankt und meiner Eltern haben nach vielen Jahren Urlaub im Ausland auch mal wieder etwas mehr von Deutschland gesehen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub.

Herzliche Grüße
Euer Jonas

Besuch bei Sandra und Luana

Heute war ich mit Oma und Mama bei Sandra und Luana in Dannigkow.

Zuerst haben wir auf meiner Spieldecke gespielt, aber nachdem mich Luana (aus Versehen) gehauen hat, hatte ich dazu keine Lust mehr. Mir war eher danach zu weinen. Mama hat mich getröstet und die „Großen“ haben lecker gefrühstückt. Ich habe das Geschehen aus meinem Babywippe – Beobachtungsposten verfolgt. Offensichtlich haben meine Beobachtungen dazu geführt, dass ich meinen Mittagsbrei essen sollte. Da ich heute aber keine Lust auf Karotte mit Kartoffeln hatte, habe ich den Brei lieber in meinem Gesicht und auf meinem Body verteilt.

Nach dem Essen war ich auch ordentlich müde. Luni haben sie einfach in ihr Bett gesteckt und sie hat so geschlafen. So einfach mache ich es nicht, daher sind wir wieder nach Hause gefahren. Natürlich bin ich nach kurzer Zeit dann auch eingeschlafen.

An Sandra und Family: Ich hoffe, dass wir uns bald wieder sehen – aber beim nächsten Mal ohne Hauen von Luni. :)

Am Abend gab es zum ersten Mal auch Brei, aber kein Gemüse wie mittags, sondern Grießbrei. Ich muss erstmal schauen, ob mir der wirklich schmeckt. Vielleicht war ich einfach viel zu müde, um zu essen, der Tag war ja anstrengend.

Liebe Grüße
Euer Jonas

Mein erster Urlaub – Kühlungsborn (Teil 1)

Ich bin zurück aus dem Herbst- bzw. Winterurlaub – meinem ersten Urlaub, mit meiner ersten langen Autofahrt und meinem ersten Schnee.

Ja – so viele Premieren auf einmal. Doch fangen wir von vorn an:

Gestartet sind wir am 01.11.2009 nach dem Mittagessen. Ziel war Kühlungsborn an der Ostsee. Gute 350 km und ca. 3,5 Stunden Autofahrt lagen vor uns. Die ersten Kilometer verliefen ohne Probleme.  Nach ein paar Metern auf der Autobahn bin ich dann auch erstmal eingeschlafen. Das habe ich ca. 1 Stunde durchgehalten. Danach habe ich meinem Unmut nach und nach immer mehr freien Lauf gelassen. Ich mag es einfach nicht, in so einer engen Autoschale angeschnallt zu liegen – kaum Bewegung möglich – und sehen kann ich leider auch nicht viel. Papa hat dann noch zweimal gestoppt, weil ich Schrei-technisch wirklich alles gegeben habe, was ich kann. Danach haben sie Fahrerwechsel gemacht. Papa hat dann so viel Quatsch mit mir veranstaltet, dass ich ausreichend abgelenkt war. 50km vor dem Ziel bin ich dann nochmal eingeschlafen.

Gegen 4 Uhr haben wir dann im Hotel eingecheckt. Das Appartement im Hotel „Vier Jahreszeiten“ war ganz nett. Für mein Reisebett war genügend Platz – eine Küche mit Mikrowelle fürs Breichen gabs auch. Hier konnte ich es also locker eine Woche aushalten. Meine Eltern haben mich dann auch gleich nochmal eingepackt und wir sind die paar Meter vom Hotel zum Strand gelaufen. So richtig viel konnte ich mit der guten Luft und dem schönen Ausblick noch nicht anfangen. Aber das ist egal – meine Eltern brauchten das viel mehr als ich.

Ein Blick auf das Wetter lies schon an diesem Tage nichts gutes vermuten: Die ganze Woche Regen! Aber das sollte nicht reichen und es kam noch schlimmer. Dazu aber später mehr.

Am kommenden Tag waren wir öfter in Kühlungsborn (Ost) unterwegs und haben den Ort erkundet. Ständige Begleiter waren natürlich Schirm und Regenpellerine. Mein Papa war schon mal vor langer, langer Zeit in Kühlunsgborn – viel ist aus dieser Zeit aber nicht mehr geblieben. Der Ort hat sich extrem verändert. Die Ortschaft wird bestimmt von unzähligen, z.T. pompösen Hotels, vielen kleinen Läden zum Shoppen sowie jede Menge Restaurants. Eine schicke Strandpromenade und ein kleiner Hafen laden zum Spaziergang ein. Alles in allem ist es ein nettes Fleckchen zum Urlaub machen. Für Wellness-Liebhaber wird jede Menge geboten, allerdings gegen stolze Preise.

An dieser Stelle machen wir erstmal eine kleine Unterbrechung. Mehr Bilder und Infos dann im zweiten Teil des Urlaubsberichtes…